Grandios am Markt vorbei: Warum entwickeln wir Dinge, die niemand braucht?

von | Dez 14, 2017 | Marktforschung | 1 Kommentar

Ein kleines Manifest gegen die Verschwendung und gegen das totale Scheitern

70% der Konsumgüter sind nach 12 Monaten nicht mehr im Handel (Studie „Fast Moving Consumer Goods“ von Serviceplan und GfK). Und die Floprate von Ideen ist denkbar hoch. Sie beträgt nicht 1 : 50, nicht 1 : 100, sondern 1 : 170. In diesem Artikel erfahren Sie, wie einfach es sein kann, Dienstleistungen oder Produkte zu entwickeln, die Ihre Kunden lieben.

„Wenn ich eine Stunde habe, um ein Problem zu lösen, dann beschäftige ich mich 55 Minuten mit dem Problem und 5 Minuten mit der Lösung.“ Albert Einstein

 

Die Ursachen

Sicher werden Sie sich fragen, was die Ursache für das totale Scheitern sein kann. Frau Prof. Dr. Patricia Kraft von der Munich Business School fasst diese in folgender Erkenntnis zusammen:

Don’t find customers for your product, find products for your customers.

 

 

 

Das Scheitern

Wenn Start-ups scheitern, gehört dies fast schon zum guten Ton. Wenn Unternehmen ins Wanken geraten, weil sie sich im Teufelskreis des Preiskampfs befinden oder erhebliche Fehlinvestitionen tätigen, stehen schnell Milliarden und tausende von Arbeitsplätzen mit menschlichen Schicksalen auf dem Spiel. Das jüngste Beispiel von Siemens ist ein trauriges Beispiel. „Kahlschlag bei Siemens: Der Industriekonzern will in den nächsten Jahren weltweit fast 7000 Arbeitsplätze in zwei Sparten streichen, davon die Hälfte in Deutschland.“ (Wirtschaftswoche, 16.11.2017)

 

 

 

 

9 von 10 Start-ups scheitern aus den folgenden 3 Hauptgründen:

 

Top 1: Es besteht kein Bedarf an dem entwickelten Produkt.

Top 2: Mangelnde finanzielle Liquidität.

Top 3: Personalfehlbesetzungen

 

Nun werden Sie möglicherweise denken, dass dies die Probleme von Start-ups oder „Green Horns“ sind. Sind Sie da wirklich sicher? Angenommen, Sie möchten für Ihr Unternehmen ein wirklich neues Produkt entwickeln, um einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Dann haben Sie die gleiche Problematik wie ein Start-up: Im Nu befinden Sie sich auf dem dünnen Eis völliger Ungewissheit, verbunden mit einem schwer einzuschätzenden Risiko.

 

 

Einfache Lösungen

Möglicherweise werden Sie sich nun fragen, wie man einen tieferen Einblick in Märkte, Kunden und ihre Bedürfnisse erhalten kann. Es ist naheliegend, wenn Sie nun ein Marktforschungsinstitut beauftragen möchten. Und schon ist das Problem im Handumdrehen gelöst.

Sind Sie da wirklich sicher? Sind Sie sich auch sicher, ob Sie dafür eine Menge Geld ausgeben möchten?

Sie werden erstaunt sein: Es geht zu einem Bruchteil des Preises. Klassische Marktforschung und "repräsentative" Umfragen sind bei der Neuentwicklung von Produkten völlig ungeeignet. Denn diese grenzen uns auf das bereits Bekannte ein.

Die Lösung ist denkbar einfach:

Verlassen Sie Ihr Büro und führen Sie mit Ihren potentiellen Kunden ein lockeres, fast beiläufiges „Gespräch“ bzw. Interview.

Es geht darum, echte Erkenntnisse über Bedürfnisse zu gewinnen, von denen Ihre potentiellen Kunden möglicherweise selbst noch nichts wissen. Es geht nicht darum herauszufinden, was wir schon wissen, sondern, was wir noch nicht wissen. Es geht darum, Schätze aus dem blauen Ozean an die Oberfläche zu befördern, genannt „Blue Ocean Strategie“.

 

Zum Aufwärmen kann ich Ihnen ein kleines Buch mit AHA Garantie empfehlen: Der Mom Test Wie Sie Kunden richtig interviewen und herausfinden, ob Ihre Geschäftsidee gut ist - auch wenn Sie dabei jeder anlügt. von Rob Fitzpatrick

Wenn Sie auf einfache Weise zu einem Bruchteil des Preises einer kompletten Fehlinvestition erlernen möchten, wie man im Rahmen eines lockeren Gesprächs zu wahren Erkenntnissen gelangt, zögern Sie nicht, einen Blick in unsere Kursübersicht zu werfen. Sie erhalten eine Schritt für Schritt Anleitung aus und für die Praxis. Wir freuen uns auf Sie und viele erfolgreiche Ideen, die Sie in erfolgreiche Produkte verwandeln werden.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß,

Ihr Markus Busch

Deutsche Gesellschaft für Innovation mbH

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